Unterstützung der Gesundheitszentren

Maweni e.V. unterstützt die laufenden Kosten für die Mutter-Kind-Therapie in Tunyai (Kenia) und HIV-infizierte Kinder in der Gesundheitsstation von Nchiru (Kenia).

In der AIDS-Ambulanz der Gesundheitszentren wird die Mutter-Kind-Prävention von HIV durchgeführt: Schwangeren Frauen wird ein HIV-Test angeboten. Im Falle einer HIV-Infektion werden sie in das Programm zur Prävention der Mutter-Kind-Übertragung von HIV (vertikale Prävention, PMTCT) aufgenommen, in dem die Übertragung von HIV von der Mutter auf das Baby verhindert wird. Insbesondere durch AIDS-Medikamente für die Mutter kann die Ansteckung des Babys wärend der Schwangerschaft, der Geburt und der Stillzeit von bis zu 40% auf 2-3% gesenkt werden. Diese weitgehend unbedenkliche Behandlung verbessert auch die Gesundheit der Mütter, senkt die Müttersterblichkeit und die Rate an Geburtskomplikationen (Tot- und Frühgeburten).

Im Gesundheitszentrum Tunyai wurden inzwischen 38 Babys von HIV-positiven Müttern geboren, die alle HIV negativ sind, was bedeutet, das keines der Kinder infiziert wurde. Damit ist die Therapie bisher zu 100 % wirksam.

Maweni e.V. hat in der Vergangenheit einen großen Teil der laufenden Kosten in Tunyai für die Prävention der Mutter-Kind-Übertragung finanziert. Im April 2014 finanzierte Maweni e.V. die Reparatur des defekten Krankenwagens des Gesundheitszentrums Tunyai.

Im Gesundheitszentrum von Nchiru wird Maweni verstärkt HIV-infizierte Kinder unterstützen, die im angegliederten Kinderdorf leben. Zur Zeit sind im Kinderdorf ca. 130 Kinder untergebracht. Förderung erhält Maweni vom Entwicklungshilfebeirat der Stadt Hanau, bei der Hilfe für die Kinder wurde Maweni auch vom Kinderbeirat Rhein-Main der Kinderhilfsorganisation Children for a better World e.V. in Kooperation mit der Kathinka-Platzhoff-Stiftung in Hanau gefördert.

Als Gewinner im Google Impact Challenge-Wettbwerb 2018 werden wir mit dem gewonnenen Betrag von 20000 € im Gesundheitszentrum von Chakariga eine Solarenergieanlage zur sicheren Stromversorgung und Computer für das Zentrum und weitere Zentren anschaffen, um E-Learning und Telemedizin der Ärzte zu ermöglichen.